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She’s electric: Unterwegs mit dem UNU Elektroroller


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In Städten wie Berlin kann das Autofahren schnell zur Qual werden. Nicht unbedingt das Fahren an sich, sondern die Parkplatzsuche, das Beantragen einer Park-Plakette, rücksichtslose Fußgänger oder Radfahrer, die einem Spiegel abfahren oder den Lack zerkratzen… Die Liste könnte endlos weitergeführt werden, aber darum geht es ja nicht. Als ich nach Berlin zog, hab ich recht schnell mein Auto verkauft und von vier auf zwei Räder umgesattelt. Seither ist für mich die Vespa in den wärmeren Monaten kaum noch wegzudenken.

Logisch also, dass ich mich sehr freute, als ich die Möglichkeit bekam den Elektroroller von unu zu testen. Schon die erste Fahrt überrascht mich: Dank eines starken Akkus fährt der Roller ziemlich rasant los, der Motor riegelt aber bei 45 km/h ab. Nächste erwartbare Überraschung: Man hört nichts. Diese Stille beim Fahren ist idyllisch, birgt aber auch ihre Gefahren. Zahlreiche Radfahrer und Fußgänger erschrecken sich vor mir, weil sie mich nicht heranfahren hören. Da kam es mir sehr zugute, dass irgendetwas am Roller immer wieder quietschte. Bis zum Ende meines Tests konnte ich nicht herausfinden, woher das Geräusch kam, dass mich daran hinderte, komplett geräuschlos zu fahren.

Roller hinten

Das Laden des Akkus, der sich unter dem Sitz befindet, könnte komfortabler kaum sein: Der Akku kommt mit Tragegurt, sodass man ihn bequem in die Wohnung tragen kann mitsamt dem Netzteil. Sowohl am Tacho als auch direkt am Akku gibt es Anzeigen, die einem sagen, wie voll der Akku ist. Die Reichweite des Stroms hängt natürlich von einigen Faktoren ab: Bergauf- oder Bergabfahrt, bei Tag oder Nacht… unterm Strich kommt man aber auf jeden Fall 50 Kilometer weit, was für den Stadtverkehr vollkommen ausreicht. Da der Raum unter dem Sitz für den Akku gebraucht wird, bleibt leider kein Platz für den Helm, den man dann anders verstauen oder mit sich rumtragen muss.

Tacho

Mein Fazit: Für die Stadt allein schon als Lifestyle-Objekt absolut empfehlenswert. Zum einen kommt man immer mit Leuten ins Gespräch (in meinem Fall hauptsächlich wegen der Farbe des Rollers), weil man nichts hört und das Design wirklich schön ist. Zum anderen bewegt es sich wirklich entspannt durch den Berufsverkehr und die Parkplatzsuche entfällt komplett. Noch dazu ist die Elektromobilität in aller Munde, was meiner Meinung nach Grund genug ist, so ein Gefährt zu testen. Auf der Seite von unu kann übrigens jeder eine Probefahrt vereinbaren, ich kann es euch nur wärmstens empfehlen!

totale

Fotocredit: Marius Bauer

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