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In 8 Schritten zum Instagram Star

Instagram kann so vieles sein: Inspirationsquelle, Zeitvertreib, Trendbarometer und vor allem eines, nämlich Werbeplattform. Schließlich ist es kein Zufall, dass plötzlich alle Fashionblogger die gleiche Tasche ins Bild halten oder plötzlich alle Influencer auf der selben Matratze schlafen oder genau diese Destination zum Reisen gerade besonders beliebt ist. Aber die Sache ist doch die: Genau diese schönen Dinge wollen wir alle ja sehen, denn jetzt mal ehrlich, wer klickt sich schon gerne durch unaufgeräumte Wohnungen, 0815-Kleiderschränke und den Bohneneintopf von Mutti? Eben.

Auch wenn solche Fotos natürlich viel mehr die Realität abbilden würden, geht es auf Instagram eben gar nicht darum. Es geht vor allem um Ästhetik, Belichtung, den richtigen Filter und das schönste Motiv. Denn es sind genau diese Bilder, die uns träumen lassen, manchmal ein wenig neidisch machen und vielleicht sogar dafür sorgen, dass  wir irgendwann das gleiche Produkt in den Händen halten oder im selben Liegestuhl Urlaub machen. Ihr wollt ebenfalls ein gefeiertes Instagram-Sternchen sein? So gelingt’s in acht einfachen Schritten (Vorsicht, Ironie!):

1. In eine Designerhandtasche investieren

Machen wir uns nichts vor: Bevor man nicht eine bestimmte Anzahl an Followern erreicht hat, wartet man wohl vergeblich auf kostenlose Goodies von Luxusbrands. Deshalb heißt es Investieren, denn mit den schönen Fotos deiner neuen Handtasche wirkt der Account für alle anderen gleich viel interessanter. Das Brand ist dabei fast egal – Hauptsache sie ist klar als Designerteil erkennbar. Absolute Lieblinge unter Bloggern sind immer noch die Faye von Chloé, die Dyonisus von Gucci oder die klassische Flap Bag von Chanel. Wer leiht mir mal eben 2000 Euro?

2. Ein schulterfreies Kleid kaufen

Ein Trend hält sich jetzt schon seit dem letzten Sommer äußerst hartnäckig, und zwar Off The Shoulder. Während im Sommer vor allem das schulterfreie Kleid mit Rüschenausschnitt tausendfach durch den Instagram-Feed lief, waren oder sind es jetzt im Herbst Blusen und Hemden, die nur über eine Schulter getragen werden. Super leicht nachzustylen und obendrein wirklich schön!

3. Mit einem Flamingo schwimmen

Hand hoch, wer hat im Sommer noch mit dem Gedanken gespielt, sich ein gigantisches Schwimmtier zuzulegen, nur um damit ein paar schicke Fotos im Pool zu machen? Ich glaube, es gab wirklich keinen Instagrammer, der etwas auf sich hält und dies nicht getan hat. Und ich selbst kann mich auch nicht ausnehmen, denn in unserer Finca auf Mallorca hatten wir einen schwimmenden Schwan im Pool. Und man muss ja auch sagen, die Bilder machen ordentlich was her. Abgesehen von Schwänen und Flamingos besonders beliebt: Pizzastücke, Ananas, Donuts und natürlich schwimmende Einhörner.

Ein von Lena (@lenas_view) gepostetes Foto am

4. Eine Acai-Bowl frühstücken

Ich frage mich immer, wer morgens die Zeit und vor allem Lust darauf hat, sich eine Schüssel mit Beeren oder anderen Früchten, Chia-Samen und Co. kunstvoll selbst zu drapieren, wenn man sie nicht gerade in einem hübschen Pariser Straßencafé serviert bekommt. Aber schon klar, ein Schälchen Müsli mit Milch kommt gegen diesen Anblick natürlich nicht an. Da lohnt es sich also, morgens ein bisschen eher aufzustehen, fleißig zu schnippeln und dann den Vormittag über auf Likes zu warten. Pluspunkt: Gesünder kann man wohl kaum frühstücken!

5. Haut zeigen

Mit dem Schulterfrei-Trend seid ihr schon gut beraten, aber wer auf Instagram wirklich Erfolg haben will, der muss schon etwas mehr Haut zeigen. Das geht natürlich entweder ganz klassisch im Bikini am Pool oder etwas gewagter, indem man mit einem bestimmten Look spielt: Ausschnitt, Sideboob oder der neueste Schrei à la Chiara Ferragni – Underboob.

Ein von Kylie (@kyliejenner) gepostetes Foto am

6. Die Haare wachsen lassen

Mit einem Kurzhaarschnitt kommt man auf Instagram nicht weit, da muss schon eine lange Mähne her – am liebsten natürlich in Blond. Und dann? Stellt ihr euch mit dem Rücken zur Kamera an den Strand und lasst die Beachwaves im Wind wehen. Das Ganze funktioniert allerdings auch ohne Urlaub am Meer, zum Beispiel vor imposanten Gebäuden oder bei einem “breakfast with a view”. Beliebtes Accessoire bei diesen Motiven, besonders auf Reisen: ein Hut mit breiter Krempe.

 7. Take-My-Hand-Bilder posten

Punkt 6 kann man auch gleich noch mit einem weiteren Insta-Trend verbinden. Anstatt nur die Haare im Wind wehen zu lassen, fasst doch einfach mal euren Fotografen an der Hand und ladet eure Follower ein, euch in den schönen Sonnenuntergang, an den Strand oder ins Getümmel der Metropole zu folgen. So werden euch die Leute garantiert lieben 🙂

8. Einen Instagram Husband zulegen

Sind eure Freunde auch schon regelmäßig genervt, weil ihr vor dem Essen erst mal zehn Minuten braucht, um es kunstvoll anzuordnen und das perfekte Foto zu schießen, bevor sie endlich den ersten Happen probieren dürfen? Oder davon, jeden Tag ein Bild von eurem neuen #Outfitoftheday zu machen? Schon klar, einen Fotografen kann sich längst nicht jeder leisten und wäre manchmal vielleicht auch zu viel des Guten, aber zum Glück gibt es ja Beziehungen. Euer Freund freut sich ganz bestimmt darüber, ab sofort diese vertrauenswürdige Aufgabe zu übernehmen und in der Liga der Instagram Husbands mitzuspielen.

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Author

Sonja
Sonja hat ein Faible für die schönen Dinge im Leben. Ganz egal, ob Mode, Kunst, Literatur, DIY oder Kulinarisches – sie ist stets auf der Suche nach spannenden Inspirationsquellen für Neues und Wunderbares. Nach ihrem Studium in Französisch und Kulturwissenschaft hat sie sich als freie Redakteurin und Texterin selbstständig gemacht und berichtet auf ihrem Blog Goldfasan regelmäßig über verschiedene Lifestyle-Themen.

2 comments

  • Jetzt wird mir auch klar, wieso ich noch keine “Instagram-fame-bitch” bin, haha!

    Danke für die Tipps, jetzt fühle ich mich noch mehr in meiner Authentizität bestätigt, denn außer dem “Instagram Husband” (der nen Account hat, auf dem er meine Instagramsucht dokumentiert), hab ich keines der genannten Bilder jemals gepostet und bin gerade ein bisschen stolz, nicht mit dem Strom geschwommen zu sein. 😉

    Danke für den Lacher am Abend!
    Liebe Grüße
    Anna

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