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Ein Besuch im Berliner Staatsballett

Vermutlich habe ich zu viele Filme gesehen, denn ich hatte schon immer eine ganz besondere Vorstellung von einem Besuch im Ballett. Ich dachte da ziehen sich alle ganz besonders tolle Klamotten an, Frauen tragen lange schwarze Kleider und Männer Anzug und am besten noch Fliege. So wie man das aus Pretty Woman kennt, auch wenn es da die Oper war. Dass es nicht ganz so pompös bei einem Besuch in der Dienstag Abend Aufführung von “Vielfältigkeit“, einem der aktuellen Stücke, die an der Komischen Oper in Berlin Mitte laufen, zugehen würde, war mir irgendwie klar, Ballett ist ja auch nicht gleich Oper. Auch wenn ich vielleicht eine kleine Hoffnung hatte, doch ein paar Julia Roberts/Richard Gere Pärchen zu sichten.

staatsballett komische oper berlin vielfältigkeit

Auf der Seite der Komischen Oper stand, dass man ums Eck All You Can Eat Sushi essen kann. Was leider nicht drauf stand, war, dass der Laden absolut nicht lecker ist und dementsprechend leer. Pro-tipp also, lieber doch in ein reputables Restaurant in der Nähe à la Crackers oder Zenkichi.

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Die Staatsballettaufführung an diesem Abend war schon allein deshalb einen Besuch wert, weil das Dekor der Komischen Oper absolut bezaubernd ist, vielleicht sogar das schönste, was ich bislang in Berlin gesehen habe. Goldene Logen, imposante Kronleuchter, rote Samtvorhänge, das sind 125 Jahre Geschichte, die man gesehen haben muss.

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Um ganz ehrlich zu sein, die erste Hälfte vom Stück Vielfältigkeit hat mich nicht so angesprochen, mitunter hat es mich sogar gelangweilt. Ich habe keine Erfahrungen mit Ballettaufführungen, hatte mir aber einfach mehr erhofft. Dementsprechend hatte ich keine großen Erwartungen an die 2. Hälfte, aber zu meiner großen Überraschung kam dann doch alles anders. Auf einmal war da Innovation, Energie, und coole Kostüme. Fast hätte man sich nicht im selben Stück gewähnt!

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Fazit des Abends: Das Berliner Staatsballett ist mal was anderes als immer nur Kino und Konzerte. Karten kosten zwischen €10 und €42, man gibt also noch nichtmal soviel mehr Geld aus. Wer vorher nett was essen geht und sich danach noch für einen leckeren Cocktail ins Reingold begibt (ich schwöre auf den One in a Million), so wie wir das letzte Woche taten, dem sei ein schöner Abend garantiert.

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Katja Hentschel hat 5 paar Hände. So fühlt es sich zumindest an für die Fotografin, Reisebloggerin, Modebloggerin, Social Media Consultant und Mama. Nach 8 Jahren in Städten wie Paris, London und New York und einem Master Studiengang in Psychologie, lebt sie nun seit mittlerweile 6 Jahren in Berlin. Ihre anderen Blogs heißen travelettes.net und glamcanyon.com.

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