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Der Selbstversuch: 3 Tage Detox-Programm

Manchmal reißen ja langsam, aber sicher, ungesunde Angewohnheiten bei einem ein: man isst ungesundes Essen, hauptsache es geht schnell, eine Party jagt die nächste und der Alkohol fließt und ohne rauchen geht es auch nicht. Bei mir war zumindest wieder so ein Punkt erreicht, an dem ich merkte: es muss sich was ändern, ich brauche einen Reset.

Den bestellte ich mir nach kurzer Online-Recherche auch bei Yuicery in München: eine dreitägige High Power Cleanse -Saftkur, meine erste Detox-Kur dieser Art. Selbst gefastet habe ich noch nie, ich hatte also keine Ahnung was da auf mich zukommen würde. Montag Abend bestellt, Mittwoch Vormittag bei mir, eine Kiste voller Saft. Um es genau zu nehmen, sind es 18 Flaschen, sechs Flaschen pro Tag mit unterschiedlichen Säften. Die silberne Box sorgt im Büro für Neugierde, denn sie fällt schon auf. Die Flaschen sind jeweils von 1 bis 6 durchnummeriert, damit man ja nicht durcheinander kommt und genug trinkt. Mit den sechs Flaschen kommt man schon mal auf drei Liter Trinken am Tag plus Wasser.

Als Vorbereitung für meine drei Tage, habe ich schon am Dienstag, einen Tag vor meinem Start, nur sehr leichte Kost gegessen und darauf geachtet mehr als genug zu trinken.

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Tag 1

Ich verspüre kaum Hunger, auch die befürchteten Heißhungerattacken bleiben aus, mir ist allerdings etwas schwindelig und gegen Abend kündigen sich auch Kopfschmerzen an. Die Säfte schmecken mir alle sehr gut, auch die Mandelmilch, von der man eine morgens und eine abends trinkt. Mit Spannung erwarte ich den zweiten Tag.

 

Tag 2

Tag zwei sollte zur Qual für mich werden: Ich wache hungrig auf, freue mich aber auf die Mandelmilch zum Frühstück. Eiskalt gefällt sie meinem nüchternen Magen zwar nicht so, aber außer kurzem Bauchgrummeln gibt es keine Probleme. Ab mittags kämpfe ich gegen die Kopfschmerzen, indem ich noch mehr trinke. Gleichzeitig fühle ich mich aber frisch und leicht. Abends bin ich auf einen Geburtstag eingeladen… in einem Sushilokal. Ich befürchte schon das Schlimmste und überlege ernsthaft, ob ich absage. Ach, von nichts kommt nichts, also los zum Lokal. Schon auf dem Weg merke ich, dass die Knie etwas wackelig sind und bestelle mir einen Tee, doch auch der kann den Absturz meines Kreislaufs nicht aufhalten. Zuerst kriege ich Rauschen auf den Ohren, dann wird mir schwarz vor Augen. Mit ein wenig kontrollierter Atmung und dem Kopf zwischen den Knien kriege ich den Kreislauf wieder hoch, habe aber Bedenken, wie ich nach Hause kommen soll mit dem wackeligen Kreislauf. Ich entschließe also, ein paar Happen Sashimi zu essen und mir geht es sofort besser.  Nur mein Gewissen ärgert mich. Ich wollte doch durchhalten… Mist!

 

Tag 3

Ist das das Hoch, von dem erfahrene Heilfaster erzählen? Ich fühle mich leicht, ausgeruht und wacher denn je, die Arbeit fällt mir leicht und die Hungerattacke bleibt aus. Der Tag geht schnell vorbei und ich schmiede Pläne, was ich am nächsten Tag zum Frühstück esse, denn eines vermisse ich schon: Kauen!

 

Fazit

Es lohnt sich auf jeden Fall mal eine Kur zu machen und dem Körper eine Pause zu gönnen. Ich hab mich wirklich erleichtert und wach gefühlt, auch mein Schlaf war deutlich erholsamer und vor allem schlief ich endlich wieder durch. Meine Haut sah klarer aus und ich freue mich die Heißhungerattacken wieder unter Kontrolle zu haben. Schön fand ich es auch, dass es einen Vorschlag der Yuicery gibt, zu welchen Tageszeiten und in welchen Abständen man am besten die Säfte trinkt. Das macht es leicht und vor allem überschaubar. Das nächste Mal würde ich die Kur aber trotz der Kreislaufprobleme länger als drei Tage machen, allein schon, um zu sehen, wie ich mich fühle und ob mein Kopf dieses Mal voll dabei ist.

Tagesplan

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3 comments

  • Hallo Svenja,

    sehr interessant dein Post. Ich wollte so etwas auch gerne mal ausprobieren. Wie teuer war denn das Saftpaket für die drei Tage? Und was hat dich an diesem Anbieter im Vorfeld überzeugt?

    Liebe Grüße,
    Eva

    Reply
    • Hallo Eva,

      Das Paket hat 120 Euro gekostet. Mich hat vor allem die Webseite, die unterschiedlichen Saftkur-Programme und der schnelle Service überzeugt. Gerade die 3-Tages-Programme waren bei vielen Anbietern bedeutend teurer – da ich aber erst einmal einen Versuch starten wollte, wollte ich nicht gleich mit 5 oder 7 Tagen starten. Die Kommunikation war auch sehr angenehm mit der Yuicery. Die Verpackung macht übrigens echt was her und der Versand in einer Kiste mit Eispacks war echt super.

      Spätestens nach Weihnachten oder im neuen Jahr auf jeden Fall einen Versuch wert.

      Liebe Grüße,
      Svenja

      Reply
  • Hallo Svenja, danke für diesen tollen Bericht über die Yuicery Saftkur. Ich habe Anfang des Jahres eine Saftkur von Detox Delight gemacht und bin ich ganze Zeit am überlegen welche Saftkur ich als nächstes ausprobieren soll. Diesmal bin ich auch viel vorbereiteter, den seit der Saftkur (welche nunmehr 6 Monate her ist.) lebe ich bis auf ein paar kleine Ausnahmen vegan. Ich denke ich werde die Saftkur von Yuicery nun ausprobieren! danke.

    Viele Grüße
    Ayla

    Reply

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