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Girl Talk: 6 hilfreiche Tipps gegen Regelschmerzen

Ich glaube, wir brauchen nicht drumherum reden, dass die Periode ein wenig angenehmer Part im Monat einer Frau ist. Natürlich erlebt jede von uns diese Zeit anders, aber Schmerzen oder Stimmungsschwankungen gehören bei den meisten sicherlich dazu. Wenn ihr gerade eure Tage habt, müsst ihr allerdings nicht unbedingt schnurstracks zum Medizinschrank eilen. Es gibt nämlich auch jede Menge Hausmittelchen, die die nervigen Beschwerden lindern.

1. Wärmflasche oder Badewanne

Eine Wärmflasche ist nicht nur das beste Mittel gegen kalte Füße, sondern hilft ebenso, wenn es untenrum zieht. Dabei ist sie quasi auch noch ein Allheilmittel, denn die Wärme wirkt genauso entkrampfend bei Unterleibsschmerzen wie auch beim damit oft verbundenen Rückenaua. Am besten legt ihr euch mit dem wärmenden Retter ins Bett oder auf die Couch, denn im Liegen kann der Körper zusätzlich entspannen. Gute Alternative: Ein warmes Bad – das hilft übrigens auch gegen den Herbstblues.

A photo by Nico Beard. unsplash.com/photos/UsnAu8Zgk6o

2. Sport

Machen wir uns nichts vor: Wenn man unter starken Regelschmerzen leidet, möchte man sich am liebsten zu Hause verkriechen und erst wieder herauskommen, wenn alles vorbei ist. Freunde treffen ist da manchmal schon schwierig, aber dann auch noch Sport machen? Auf gar keinen Fall. Diesen Gedanken solltet ihr allerdings schnell wieder beiseite schieben, denn Bewegung  ist sehr hilfreich, wenn es da unten zwickt. Sport regt unter anderem die Durchblutung im Becken an und sorgt dafür, dass Verkrampfungen gelöst werden. Auf anstrengenden Ausdauersport solltet ihr in dieser Zeit des Monats lieber verzichten, gegen ruhige Bewegungen wie Yoga, Pilates oder Radfahren ist aber überhaupt nichts einzuwenden – solange ihr euch damit wohlfühlt.

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3. Tee und Ingwer

Abwarten und Tee trinken – das trifft hier wohl den Nagel auf den Kopf. Aber mal im Ernst: Das gesunde Heißgetränk hilft tatsächlich, die fiesen Beschwerden ein wenig zu lindern. Entspannend wirken vor allem Kräutertees mit Kamille, Melisse, Schafgarbe oder Mönchspfeffer. Außerdem soll Ingwer ein echter Helfer sein, weil er die schmerzverursachenden Prostaglandine senkt und somit ähnlich wie Ibuprofen wirkt. Ebenfalls gut zu wissen: Ingwer hilft bei prämenstrueller Müdigkeit und sorgt für einen geregelten Zyklus. Klingt gut? Für die Anwendung einfach einen Teelöffel geriebenen Ingwer in einer Tasse mit gekochtem Wasser aufbrühen und etwa fünf Minuten ziehen lassen. Wem das zu scharf ist, kann das Getränk mit etwas Honig süßen.

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4. Ätherisches Öl

Genau wie Tee wirken auch ätherische Öle mit der Kraft der Natur. Dafür eignen sich zum Beispiel Wacholder, Fenchel oder Kamille, von denen ihr einfach einige Tropfen in normales Massageöl gebt. Anschließend im Uhrzeigersinn für etwa fünf Minuten sanft mit der Hand rund um den Bauchnabel kreisen und über die krampflösenden Eigenschaften freuen.

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5. Gesunde Ernährung

Eigentlich sollte man sich natürlich jeden Tag gesund ernähren, aber wir kennen sie ja alle, diese Tage, an denen das Essen unbedingt mit einer dicken Schicht Käse überbacken sein muss oder an denen nur noch Eiscreme hilft. Wie dem auch sei, die Ernährung beeinflusst unsere Befindlichkeit und in erster Linie muss man für sich selbst herausfinden, was während der Periode gut tut und was eher nicht. Aus medizinischer Sicht sind magnesium- und kalziumreiche Speisen sinnvoll, wie zum Beispiel Hülsenfrüchte und Nüsse, Sonnenblumenkerne, Spinat oder Käse. Ebenfalls hilfreich: Nahrungsmittel mit Vitamin B6, um das Nervensystem zu kräftigen. Das findet ihr zum Beispiel in Bananen, Lachs oder Vollkornbrot.

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6. Stressbewältigung

Eine kleine Faustregel zum Schluss: Je mehr Stress wir haben, desto schmerzvoller kann auch die Periode sein. Am besten ist es also, mehr Ausgeglichenheit im Alltag zu schaffen, auch wenn das manchmal sehr schwierig ist. Wer dabei etwas nachhelfen will, kann spezielle Entspannungskurse wie Yoga, Pilates, Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung besuchen. Allerdings müsst ihr nicht mal unbedingt ins Fitnessstudio, denn auch online gibt es viele tolle Kurse. Alternativ tut es aber auch gut, einfach mal einen Tag lang auszuspannen.

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Fotos via Unsplash

 

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Author

Sonja
Sonja hat ein Faible für die schönen Dinge im Leben. Ganz egal, ob Mode, Kunst, Literatur, DIY oder Kulinarisches – sie ist stets auf der Suche nach spannenden Inspirationsquellen für Neues und Wunderbares. Nach ihrem Studium in Französisch und Kulturwissenschaft hat sie sich als freie Redakteurin und Texterin selbstständig gemacht und berichtet auf ihrem Blog Goldfasan regelmäßig über verschiedene Lifestyle-Themen.

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